Retreat am Rhein

Prävention ist besser als Regeneration. Wehret den Anfängen – sagten schon die Römer. Denn, was erst einmal eingerissen ist, ist schwer zu beheben.  Wir brauchen immer wieder mal eine Auszeit, in denen wir raus aus dem Alltag kommen und in ruhigem Rahmen Besinnung finden. Uns damit beschäftigen, was wir wirklich wollen; wie wir die Beziehungen zu uns wichtigen Menschen verbessern; darüber nachdenken, wie wir beruflich reibungsfreier und kreativer arbeiten können.

Wir bieten Ihnen in regelmäßigen Abständen Päventions-Retreats an mehreren Wochenenden im Jahr in uriger und ruhiger Atmosphäre mitten in der Natur in einem der schönsten Erholgungsgebiete Deutschlands, im Welterbe Oberes Mittelrhein-Tal, mitten im geplanten Heilwald Lahnstein.

Dabei bieten wir individuelles, kompetentes psychologisches Coaching zu persönlichen Anliegen in einer Gruppengröße von höchstens 12 Personen.

Zum Einsatz kommen dabei hocheffektive körperorientierte Methoden sowie Meditations- und Imaginations-Übungen.

Termine und Teilnahmegebühr unter http://www.panakea.eu/kontakt anfragen. Örtlichkeit: http://www.panakea.eu/lokation

2 thoughts on “Retreat am Rhein

  1. Dieses Thema hat mich sofort mächtig angezogen, da es für mich eine wesentliche Entscheidung zur Sinngebung meines Lebens beinhaltet. Ein wirklich sinngebender Aspekt meines Lebens ist es, meine Erfahrungen, meine Fähigkeiten, meine Schwächen und vor allem meine Liebe mit anderen zu teilen. Danach versuche ich mich sowohl beruflich als auch privat auszurichten. Dazu gehört für mich immer wieder ein Innehalten, um meine Selbstwahrnehmung zu überprüfen. Hier hat es sich für mich als sehr hilfreich erwiesen, mir dabei von Zeit zu Zeit Hilfe zu holen ( sowohl therapeutisch als auch als Bitte um Feedback meiner engsten Vertrauten). Ich versuche immer wieder über den Weg der Selbstliebe, mir selbst näher zu kommen und mich mit dem, was ist einverstanden zu erklären. Am Besten gelingt mir das über das Fühlen, was IST und das bedingungslose Einverstandensein dessen. Das bedeutet nicht, auf alle Gefühle zu reagieren oder diese Auszuagieren. Und hier kommt das Ego für mich ins Spiel: Wenn es mir gelingt, „nur“ wahrzunehmen ohne dem Wunsch des Reagierens nachzugeben ist dies eine sehr gute Grundlage, anderen genauso zu begegnen. Manchmal reicht schon dieser Wunsch…( und es heisst nicht, dass mir dies immer gelingt). Selbstliebe ist die Basis, um anderen zu begegnen, mit dem was ich BIN und die Neugier, andere in ihrem SEIN zu begegnen.
    Das heisst für mich auch, meine Entscheidungen daraufhin zu überprüfen, welche Auswirkungen die Entscheidungen auf die anderen haben. Nur mein eigenes Wohl im Sinn zu haben erscheint mir mittlerweile als eher entwicklungshemmend ( sowohl für mich als auch für meine Mitmenschen).
    Ich mache ein ganz aktuelles, einfaches Beispiel: Meine Freundin zieht in Kürze um und hat bei mir ein altes Holzschränkchen gesehen, was schon längere Zeit im Freien stand. Sie hat mich gefragt, ob sie das haben kann. Da es mir großen Spass macht, handwerklich tätig zu sein, habe ich gestern 4 Stunden damit zugebracht, dieses Schränkchen abzuschleifen, fehlende Beschläge zu ersetzen und es komplett zu ölen. Ich konnte so für mich eine tolle Tätigkeit ausüben und sie wird sich sicher über das hergerichtete Schränkchen freuen.
    Meist sind es oft die kleinen Dinge, die mich vom Ego – Trip in eine andere Richtung lenken. Dabei geht es nicht um Bestätigung, sondern ich weiss aus Erfahrung, dass es wunderbar sein kann, seine Fähigkeiten für andere einzusetzen.
    In diesem Sinne nochmal danke, Hr. Schemionek, dass sie mir dabei geholfen haben, wieder deutlich mehr mit mir und dem was IST in Kontakt zu kommen.
    Auf ein weiteres, tägliches Üben…
    M.Meyer

    • Liebe Frau Meyer. Danke für Ihre Gedanken.

      Ich finde, dass es ein tiefes menschliches Bedürfnis ist, die Bedürfnisse anderer zu erfüllen, weil es uns glücklich macht zu sehen, wie andere sich darüber freuen.

      Auf der anderen Seite haben wir auch das andere menschliche Bedürfnis, selbständig bestimmen zu wollen und z.T. auch, dass sich andere nach mir richten. Das macht uns manchmal auch zufrieden.

      Und dann ist eigentlich immer die Frage: Wann lebe ich was aus? Wann ist was angebracht?

      Herzlich, Nicolai Schemionek

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